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Der Anteil der Frauen in der Schweizer Armee liegt bei 1,6  Prozent

Lesezeit 2 Min.

Der Frauenanteil in der Schweizer Armee liegt derzeit bei lediglich 1,6 Prozent. Bis 2030 soll dieser Anteil auf 10 Prozent gesteigert werden – ein Ziel, das von Viola Amherd, der Vorsteherin des VBS (Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport), aktiv unterstützt wird. Im Vergleich mit den Nachbarländern liegt die Schweiz damit deutlich zurück: In Frankreich beträgt der Frauenanteil über 15 Prozent, in Deutschland 13,4 Prozent, in Italien 6 Prozent und in Österreich rund 5 Prozent. Allerdings sind diese Zahlen unterschiedlich zu bewerten, da jedes Land ein eigenes Dienstsystem hat. In der Schweiz sind Frauen vor allem in unterstützenden Funktionen tätig, beispielsweise im Sanitätsdienst oder im Kompetenzzentrum Veterinärdienst und Armeetiere.

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Weshalb gibt es nur so wenige Frauen in der Schweizer Armee?

Frauen können sich freiwillig für den Militärdienst entscheiden und verpflichten.

Gibt es Unterschiede zwischen Frauen und Männer in der Schweizer Armee?

Frauen und Männer absolvieren dieselbe militärische Ausbildung. Genauere Informationen dazu erhältst du am Orientierungstag.

Wer kümmert sich um die Anliegen von Frauen in der Schweizer Armee?

Die Fachstelle Frauen in der Armee und Diversity wurde speziell für die Umsetzung der Vielfalt und Inklusion der Schweizer Armee ins Leben gerufen.

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Lesezeit 3 Min.

Melanie's persönliche Journey zum Korporal

Melanie suchte nicht nur einen Ausgleich zu ihrer Tätigkeit in der Feuerwehr, sie wollte zeigen, dass auch Frauen Zivilschutz leisten können. Gleichzeitig wollte sie der Bevölkerung näherbringen, was der Zivilschutz überhaupt ist.

Durch ihren Dienst in der Führungsunterstützung konnte sie wertvolle Erfahrungen sammeln, insbesondere im methodischen und didaktischen Bereich, die ihr auch in der Feuerwehr zugutekommen. Darüber hinaus hat sie ein klareres Bild ihrer eigenen Fähigkeiten entwickelt und an Selbstvertrauen dazu gewonnen.

Wenn sie heute zurückblickt, würde sie nur eines anders machen, sie hätte sich früher für den Zivilschutz einteilen lassen.

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Sarah's persönliche Journey zum Wachtmeister

Um Erfahrungen zu sammeln, die im zivilen Leben nur selten möglich sind, entschied sich Sarah für den Dienst in der Armee. Als Durchdienerin in einer Führungsfunktion der Infanterie übernahm sie früh Verantwortung und gewann wertvolle Führungserfahrung.

Dank der in der Unteroffiziersschule erworbenen Kompetenzen konnte sie bereits nach vier Monaten eine Stellvertretungsfunktion im zivilen Beruf übernehmen. Eine Position, für die üblicherweise eine weiterführende Ausbildung erforderlich ist.

Geprägt von Kameradschaft, Disziplin, dem Ausloten der eigenen Grenzen und dem erfolgreichen Meistern anspruchsvoller Tage würde Sarah jederzeit wieder diesen Weg wählen, denn er ist eine ihrer besten Lebensentscheidungen.

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